SSS
Safety Car
Das auch Pace Car genannte Fahrzeug ist der international verwendete Begriff für das Sicherheitsfahrzeug.
Scheitelpunkt
Der Scheitelpunkt ist im Rennsport jener Punkt einer Kurve, an dem die Ideallinie den Kurvenradius berührt.
Schikanen
So werden enge Kurven genannt, die von den Rennveranstaltern auf geraden Strecken angelegt werden, um Fahrer dazu zu zwingen, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Oftmals werden Schikanen aber erst angelegt, nachdem die Strecke an diesen Stellen zu schnell gefahren werden kann, und damit die Sicherheit der Fahrer nicht mehr gewährleistet werden kann.
Schwerpunkt
Den Punkt des Körpers, in dem alle auf ihn einwirkenden äusseren Kräfte zusammentreffen, nennt man Schwerpunkt. Je tiefer dieser Punkt bei einem Rennwagen, desto besser ist seine Kurvenlage.
Set Up
Aus dem englischen stammender Sammelbegriff für alle Einstellungsmaßnahmen am Rennwagen. Diese werden speziell für jede Strecke eingestellt, um ein ideales Handling zu geben.
Slick
Profilloser Rennreifen, der mittlerweile in der Formel 1 nicht mehr erlaubt ist.
Spoiler
Bezeichnung für windabweisende, aerodynamische Hilfsmittel . Unterschieden wird zwischen Front-, Seiten- und Heckspoiler.
Stabilisator
Der Stabilisator ist eine Vorrichtung, die das Chassis daran hindern soll, sich über die Längsachse unnötig zu bewegen.
Speed-Limiter
Der Speed-Limiter kommt in der Boxengasse zum Einsatz und wird per Knopfdruck am Lenkrad ausgelöst. Er drosselt die Geschwindigkeit auf die Höchstgeschwindigkeit für die Boxengasse und verhindert bei korrekter Programmierung und rechtzeitiger Betätigung des Knopfes ein Beschleunigen über dieses Limit.
Streckenposten
Die Streckenposten sichern die Rennstrecken gegen uneinsichtige Zuschauer ab, zeigen den Fahrern mit den Flaggensignalen Gefahren an, schieben defekte Rennwagen von der Strecke und helfen bei der Rettung verletzter Fahrer. Im englischen Sprachgebrauch werden sie auch Stewards genannt.
Superlizenz
Um in der F1 an den Start gehen zu dürfen benötigen die F1-Piloten diese "Lizenz zum Fahren", welche somit eine Art Führerschein darstellt, einen solchen jedoch nicht zwingend erforderlich macht, um die Superlizenz zu erwerben. Erworben wird sie hingegen durch eine Testfahrt unter Beobachtung von Sportkommissären oder durch Erfolge in Nachwuchsklassen.
Spa - Francorchamps
Traditionelle Rennstrecke in Belgien.
TTT
Tank
In der Spezifikation FT5 der FIA wird genau festgelegt, wie ein moderner, feuerfester und verformungssicherer Tank aussehen muss. Nur diese Sicherheitstanks dürfen verwendet werden. Dies alles führte dazu, dass das Feuerrisiko auf ein Minimum reduziert wurde.
Tankanlage
Seit für die Saison 1994 das Nachtanken wieder erlaubt wurde sind für die Teams nicht unerhebliche Mehrkosten durch neue Tankanlagen entstanden. Solchen Anlagen kosten ca. 80.000 DM und wiegt rund 430kg.
T-Car
Die englische Bezeichnung für den Ersatzwagen ist eine Abkürzung für Test Car, was zum Ausdruck bringt, dass der Ersatzwagen eines Rennteams auch gleichzeitig der Wagen ist, der für die meisten Tests herhalten muss.
Technischer Direktor
Diesen Titel trägt der oberste Chefingenieur eines Rennteams der für die komplette technische Entwicklung verantwortlich ist.
Telemetrie
Mit Hilfe der Telemetrie werden die von Sensoren am Rennwagen gemessene Werte wie Treibstoffverbrauch, Drehzahl, Temperaturen, Kompression usw. während des Trainings und des Rennens an die Box übermittelt.
Track
International verwendete Bezeichnung für eine Rennstrecke.
Traktion
Ein anderer englischer Begriff für Grip.
Traktionskontrolle
Hierbei handelt es sich um ein elektronisch gesteuertes Hilfsmittel, welches verhindern soll, dass die Räder beim Start durchdrehen. Auch in scharfen Kurven oder bei ausbrechendem Wagenheck kann diese Kontrolle hilfreich sein, und gestatten, die Kurvengeschwindigkeit zu erhöhen.
Turbolader
Mit dem Turbolader wird die Luft komprimiert, die dem Verbrennungsraum des Motors zugeführt wird. In den 80ern erreichten die Techniker so PS Zahlen von über 1100, bis eine Reglementsänderung diese Turbolader verbot.
VVV
Ventilpneumatik
Darunter versteht man die seit Mitte der 90er Jahre in allen Top Motoren eingesetzte Ventilsteuerung.
Venturirohr
Nach dem italienischen Physiker Giovanni B. Venturi benanntes Rohr, das sich in Strömungsrichtung verengt und dann wieder erweitert. An der verengten Stelle erhöht sich die Luftgeschwindigkeit, und es tritt ein Druckabfall ein. Dieses Prinzip macht sich beim Bau des Unterbodens zu nutzen.
WWW
Wertungsprüfung
(Rallye). Auch WP genannt. Für den normalen Straßenverkehr gesperrte Strecke, auf der die Rallye-Teams auf Zeit fahren. In der WM gehen die Top-Teams mit einem Zwei-Minuten-Abstand auf die Strecke, die folgenden Teams mit einem Abstand von einer Minute. WM-Rallyes haben jeweils zwischen etwa zehn und 27 Wertungsprüfungen. Die Gesamtlänge aller Wertungsprüfungen einer Rallye soll 400 Kilometer nicht übersteigen. Die längstem Prüfungen in der Weltmeisterschaft sind 40 bis 45 Kilometer lang.
Warm Up
Das ist im internationalen Sprachgebrauch das so genannte Aufwärmen der Rennwagen am Morgen eines Formel 1 Renntages. Es dient dazu, sich auf eventuell veränderte Fahrbahnbedingungen einzustellen.
Wheelspin
Dies ist der englische Begriff für das Durchdrehen der Hinterräder beim Beschleunigen.
Wing
Englisch für Flügel.
Winglets
So nennt man in England kleine Zusatzflügel
Windkanal
Der Windkanal ist eine aerodynamische Versuchsanlage, in der Aerodynamikspezialisten das Verhalten des Luftstroms simulieren, um auf diese Art und Weise die Aerodynamik des Boliden zu verbessern.
World Rallye Car (WRC)
(Rallye). Beschreibt das technische Reglement für die derzeit höchste Klasse im Rallyesport.
X-Wing
1997 tauchten diese ästhetisch wenig stilvoll anmutenden Zusatzflügel, auch Tower-Wings genannt, zum ersten Mal am von Dr. Harvey Postlethwaite konstruierten Tyrrell auf. Zu Beginn der Saison 1998 wurden diese skurrilen Gebilde jedoch von der FIA angeblich aus Sicherheitsgründen verboten.
ZZZ
Zeitkarte
(Rallye). Kontrollkarte, in die die gestempelten Zeiten an allen Zeitkontrollen eingetragen werden. Der Verlust einer Zeitkarte wird mit Wertungsausschluss bestraft. Die Zeitkarte während der Rallye zurückzugeben, ist gleichbedeutend damit, die Rallye aufzugeben.
Zeitkontrolle
(Rallye). Kontrollstelle, die alle Teams zu einer bestimmen, vorher festgelegten Zeit durchlaufen müssen. Dort steigt der Beifahrer aus, legt die Zeitkarte vor und lässt die gestempelte Zeit bestätigen. Zeitkontrollen sind in der Regel vor den Wertungsprüfungen sowie vor und nach jedem Servicepark und vor der Zielrampe.
Zeittraining
Die gestoppte Zeit des jeweiligen Piloten wird heran gezogen für den Startplatz eines weiteren Zeittraining oder der Startaufstellung eines Rennens (siehe Pole Position).
Rennstrecken:
Melbourne (AUS)
Monza (ITA)
Spa (BEL)
Indianapolis (USA)
Le Mans (FRA)
Interlagos (BRA)
Monaco (MON)
Übersicht
Historie Rennstrecken:
Aintee (GBR) 1955-62
Avus (GER) 1959
Bremgarten (SUI) 1950-54
Clermont (FRA) 1965-72
Dallas (USA) 1984
Detroit (USA) 1982-88
Las Vegas (USA) 1981-82
Montjuïc (ESP) 1969-75
Nivelles (BEL) 1972-74
Nürburgring (GER) 1951-76
Pescara (ITA) 1957
Reims (FRA) 1950-66
Riverside (USA) 1960
Rouen (FRA) 1952-68
Übersicht
Fahrer
Tom Lühti
Michael Schumacher
Jenson Button
Lewis Hamilton
Sebastian Vettel
Sebastien Loeb
Marcel Fässler
Übersicht
Hist. Fahrer
Clay Regazzoni
Ayrton Senna
Juan-Manuel Fangio
Michele Alboreto
Mario Andretti
Graham Hill
Niki Lauda
Jo Siffert
Jochen Rindt
Rick Mears
Alain Prost
Alan Jones
Dan Wheldon
Nelson Piquet
Übersicht
F1-Geschichte
Saison 1950
Saison 1960
Saison 1970
Saison 1980
Saison 1990
Saison 2000
Saison 2011
Übersicht
Video Auswahl
Eine Runde in Monaco
Eine Runde Nordschleife
Der alte Hockenheimring
Der alte Österreichring
Unvergessen: P. Newman
Unvergessen: C. Regazzoni
Unvergessen: A. Senna
Gerhard Berger in der F1
Die Turbo-Ära in der F1
Die Legende Le Mans
S. Loeb, Rallye Frankreich 2010
Rallye Monte Carlo 2012
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